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Material Archiv

Sehr attraktiv gestaltet und gut geeignet um Materialien zu recherchieren.

MATERIAL ARCHIV bietet mit mehreren Materialsammlungen und einer Online-Datenbank einen breiten und fundierten Zugang zu Materialwissen und Werkstoffen. Gestalterische Berufsgruppen wie Architektinnen, Designer und Kunstschaffende sowie Schüler und Auszubildende können hier kostenlos eine Fülle von Informationen zu traditionellen und neuartigen Materialien finden.

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Sehr informative Seite um Materialien zu recherchieren.

Thema 5 Roheisengewinnung

Thema 6 Stahl

Kaum ein Werkstoff lässt sich so leicht, vielfältig und kostengünstig verarbeiten wie Stahl. Man kann ihn problemlos schweißen, sägen, bohren, ziehen, gießen, walzen oder schmieden. Stahl ist im Vergleich zu anderen nicht nur einer der preisgünstigsten Konstruktionswerkstoffe, sondern mit über 2000 verschiedenen Sorten mit Abstand auch der vielseitigste. Je nach Bedarf ist Stahl hart, zäh, fest, flexibel, dehnbar, steif, federnd und noch viel mehr - kurzum: jeder nur vorstellbaren Aufgabe mit Leichtigkeit gewachsen.

 

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Eisengewinnung und Stahlherstellung

Ein Lernprogramm über Geschichte, Roheisengewinnung, Stahlherstellung und Umwelt

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Video zum Produktionsprozess

8. Nichteisenmetalle

Thema 8.2 Aluminium

Thema 8.3 Kupfer

Reportage: Die grösste Kupfermine der Welt

Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 hat sich der Preis für Kupfer mehr als verdoppelt, in den vergangenen zehn Jahren gar verfünffacht. Davon profitiert ein Land besonders stark: Chile. Es ist der mit Abstand grösste Kupferlieferant der Welt.  «ECO» mit einer Reportage aus der weltgrössten Kupfermine in 2700 m Höhe

8.5.3  Kupferlegierungen

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Messing

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Thema 9 Korrosion

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Rohrinnensanierung

der Lining Tech AG

Thema 10 Kunststoffe

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10.1 Grundeigenschaften, Herstellung, Einteilung

 

Diese Seite wendet sich an alle, die an Kunststoffen Interesse haben.

Zu finden sind hier Informationen zu verschiedenen Kunststoffen, die im Alltag von Bedeutung sind, leider beschränkt sich das Projekt auf Kunststoffe, die irgendwie im Zusammenhang mit Kleidung oder der Küche stehen (das sind allerdings schon eine ganze Menge). Darüber hinaus gibt es Seiten über die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Kunststoffen, außerdem werden Mechanismen zur Herstellung von verschiedenen Kunststoffen erklärt.

10.2 Herstellung von Kunststoffen

 

10.6.1 Spritzgiessen

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Kurzfilm

Häufig eingesetztes Verfahren für komplizierte Formteile von hoher Qualität und Massgenauigkeit. Es werden vorwiegend Thermoplaste und in geringem Masse auch Duroplaste und Elastomere verarbeitet.

Ausführliche Erklärung

  1. Das Kunststoffgranulat (d. h. kleine Körnchen aus Kunststoff) wird in die Spritzgießmaschine eingefüllt.
  2. Das Granulat wird durch die Schnecke nach vorne befördert. Auf dem Weg dahin wird es durch eine Heizung so sehr erhitzt, dass es flüssig wird (sog. Plastifizieren).
  3. Nun wird das Granulat unter Druck (Einspritzdruck) und mit hoher Geschwindigkeit (Einspritzgeschwin- digkeit) in eine zweiteilige geschlossene Metallform (sog. Werkzeug) gespritzt und dort abgekühlt.
  4. Am Ende wird das Werkzeug geöffnet und das Kunststoffteil fällt heraus oder wird durch einen Entnahmeroboter (Handling) herausgenommen.

Siehe auch das folgende Video

10.6.2. Strangpressen oder Exdrudieren

Der thermoplastische Rohstoff wird im Extruder aufgeschmolzen und von der Förderschnecke über ein Formwerkzeug kontinuierlich als Profil, Strang oder Rohr ausgestossen.

Extrudieren ist ein Verfahren, mit dem man lange Kunststoffteile (wie zum Beispiel Folien oder Rohre) herstellen kann. Sie werden endlos und nicht einzeln gefertigt. Im nächsten Schritt werden sie (z. B. durch Schneiden) zu einem fertigen Gebrauchsgegenstand weiterverarbeitet (bspw. zu einem Wasserschlauch).

Die Maschine funktioniert ähnlich wie beim Spritzgussverfahren:

  1. Dazu wird das Kunststoffgranulat zunächst durch die Schnecke nach vorne befördert und aufge-schmolzen (so dass es flüssig wird).
  2. Vor dem Extruder befindet sich eine Düse, die den flüssigen Kunststoff heiß in das Werkzeug, d. h. die Form, fließen lässt. Hierbei ist die Werkzeugform nur einteilig und hat eine Ausgangsöffnung.
  3. Nachdem der Kunststoff durch ein Wasserbad abgekühlt worden ist, wird er aus der Maschine herausgepresst.

Siehe auch folgendes Video

Thema 99.99 Oberflächenveredelung bei Kunststoffen

11. Nichtmetallische Werkstoffe

Thema 11.1 Sanitärkeramische Werkstoffe

Produktionsablauf  (Laufen AG)

1. ROHSTOFFAUFBEREITUNG

Unsere beiden Ausgangsmaterialien sind die plastische Masse und die Glasur. Diese werden aus verschiedenen Rohstoffen bei uns nach einem bestimmten Rezept aufbereitet. Für die plastische Masse muss ein giessfähiger Schlicker, hauptsächlich aus Kaolin und Ton, hergestellt werden. Die Homogenisierung und Reinigung der Masse dauert fast 24 Stunden. Oie Glasur muss andere Eigenschaften aufweisen. Sie enthält deshalb Kaolin und verschiedene MineraJmehle. Nach der Aufbereitung wird sie gereinigt und bis zur Verarbeitung gelagert.

2. KONVENTIONELLE GIESSEREI

Beim traditionellsten der Giessverfahren wird der Schlicker in saugfähige Gipsformen gegossen. Sie entziehen dem Schlicker Wasser, so dass sich innerhalb von etwa 1 Stunde an der Formfiäcl18 eine feste Schicht bildet. Danach kann das Stück aus der Form gelöst, geputzt und nachbearbeitet werden. Die Formen werden über Nacht getrocknet und sind am nächsten Tag wieder einsatzbereit. Dieses Giessverfahren eignet sich für anspruchsvolle Formen und Kleinserien.

3. BATIERIEGIESSANLAGEN

Technisch wird nach demselben Verfahren gearbeitet, wie in der konventionellen

Giesserei. Es können aber eine ganze Reihe Formen zusammen ein - und ausgegossen werden. Auch die Entformung ist mechanisch unterstützt. So erreicht man eine höhere Produktions!eislung und gleichzeitig wird die körperliche Arbeit erleichtert.

5. DRUCKGUSS

Dieses Giessverfahren ist von Laufen für hohe Produktionsleistungen entwickelt worden. Die Gipsform wird dabei durch eine poröse Kunststoffform ersetzt. Der Schlicker wird mit hohem Druck eingespritzt und entwässert sich durch Filtration. Bereits nach 10 Minuten kann das Stück der Form entnommen werden. Die Form kann ohne Rücktrocknung sofort wieder eingesetzt werden. Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Oberflächengüte und minimalen Nachbearbeilungsaufwand

aus.

6. TROCKNER

Die entformten Rohlinge sind zwar formstabil, aber noch weich und empfindlich. Damit sie glasiert und gebrannt werden können, müssen sie bis auf eine Restfeuchte von weniger als 1 % getrocknet werden. Dazu werden sie von Förderanlagen zum Trockner transportiert und durchlaufen diesen innerhalb von einigen Stunden. Nachher hat sich der Scherben soweit verfestigt, dass er problemlos weiterverarbeilet werden kann.

7. HANDGLASIEREN

Kleinserien, seltene Farben und sehr komplizierte Formen werden von Hand glasiert. Der Auftrag - ob von Menschenhand oder vom Roboter - hat eine Dicke von weniger als einem Millimeter. Die Glasur sieht jetzt noch matt und rosafarben aus. Erst beim Brennen wird sie glasig und erhält so ihre charakteristische Härte und ihren edlen Glanz.

8. GLASIERLINIEN

Die drei Roboter-Gtasier1inien arbeiten vOllautomatisch. Ein optisches Erkennungssystem identifiziert das Stück. Der Roboter sprüht die Glasurschicht entsprechend auf und reinigt daraufhin den Arbeitsplatz für das nächste Stück. Der glasierte Rohling wird von Mitarbeitern kontrolliert, auf eine hitzebeständige Plattform gesetzt und automatisch zum Brennofen transportiert.

9. BRENNÖFEN

Der Tunnelofen hat eine Lange von über 100 Metern und erreicht eine Maximaltemperatur von 1240 Grad Celsius. Er wird mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben, das sclladsiofffrei verbrenn!. Das Brenngut durchfährt den Ofen auf den feuerfesten Herdwagen in einer Zeit von 20 bis 22 Stunden. Die Durchfahrt folgt einer bestimmten Brennkurve (Vorwärmen. Brennen, Abkühlen). Dabei laufen chemisch-physikalische Prozesse ab, die der Keramik ihre einzigartigen Eigenschaften verleihen. Ubrigens: Beim Brennen schwindet der Scherben um etwa 1090. Das muss in der Originalgiessform berücksichtigt werden.

10. SORTIERUNG

Nach dem Brand wird jedes Stück genauestens auf seine Qualltal geprüft. Fehlerlose Apparate mit einwandfreier Form und Glasur werden zur Funktionsprüfung und Endbearbeitung weitergeleitet. Beanstandete Apparate gelangen Je nach Mangel direkt ins Recycling oder in die Reparatur. Dort können kleine Glasurfehler ausgeschliffen und neu glasiert werden. Der Nachbrand in einem speziellen Ofen garantiert, dass die reparierte Stelle ohne Qualitätsverlust verschmilzt.

11- ENDPRÜFUNG

Apparate, welche die erste Qualitätskontrolle passiert haben, werden der technischen Prüfung unterzogen. Alle wes und Urinale werden mit Vakuum auf ihre Dichtigkeit geprüft. Montageflächen werden kontrolliert und wenn nötig plan geschliffen. Jetzt sind die Apparate freigegeben, werden elektronisch erfasst, verpackt und ins Warenlager überführt,

12. LAGER UND SPEDITION

Im Fertiglager stehen durchschnittlich 80000 Artikel In Form von Sanitärapparaten, Bade- und Duschwannen, Badezimrnermöbel und Accessoires bereit. Durch die Bewirtschaftung wird ein Lieferfähigkeitsgrad von über 95°0 erreicht, damit können die Kunden direkt ab Lager und ohne lange Lieferfristen bedient werden.

Thema 11.1.5 Email

Thema 11.2 Dämmstoffe für Rohrleitungen

Steinwolle

Thema 11.3 Dichtungen

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Klinger ist einer der weltweit führenden Hersteller von Industriedichtungen und Armaturen. Mit insgesamt 35 Unternehmen produziert Klinger Produkte und bietet durchgehenden Service in fast allen Industriesparten, in denen es gilt, Medien in Form von Flüssigkeiten oder Gasen in der Petrochemie, in der Chemie, in der Papierindustrie, im Bergbau und Hüttenwesen, in der Stahlerzeugung, Wasserversorgung und Nahrungsmittelindustrie, sicher zu beherrschen.

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O-Ringe sind ringförmige Dichtungselemente. Der Name leitet sich vom runden (O-förmigen) Querschnitt des Rings ab.

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Silikon

Die Bezeichnung „Silikone“ wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem englischen Chemiker Frederic Stanley Kipping (1863–1949) eingeführt.

Thema 12.1 Bindemittel

Thema 12.2  Beton und Stahlbeton

Thema 12.3 Formsteine