Die 4 Jahreszeiten

Der Wechsel der Jahreszeiten ist die Folge der Veränderungen der Neigung der Erdachse in Bezug auf die Richtung der Sonnenstrahlen. Der nördliche und südliche Wendekreis begrenzen die Bereiche der Erde, in denen die Sonne mindestens einmal pro Jahr im Zenit steht. Achtung, in dieser Animation wird die Erde in einem geozentrischen Bezugssystem betrachtet, in dem eine der Achsen zur Sonne zeigt. In diesem System schwankt die Achse durch die Pole im Laufe des Jahres. Im heliozentrischen Bezugssystem hat diese Achse eine feste Neigung.  Auf der nördlichen und südlichen Erdhalbkugel unterscheidet man die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Sie finden auf der Nordhalbkugel und Südhalbkugel der Erde genau entgegengesetzt statt. Der Grund für die jahreszeitlichen Veränderungen ist die Neigung der Erdachse von 23,5 Grad zu ihrer Umlaufbahn um die Sonne. Daher treffen die Sonnenstrahlen auch nur zweimal im Jahr senkrecht auf den Äquator. Das ist der Fall an den Tagen der Frühlingstagundnachtgleiche (21. März) und der Herbsttagundnachtgleiche (22./23.September). An diesen Tagen sind überall auf der Erde der Tag und die Nacht mit 12 Stunden gleich lang. Da die Erdachse geneigt ist, steht die Sonne im Lauf eines Jahres unterschiedlich hoch über dem Horizont. Die Folge ist: Je höher die Sonne steht, desto länger sind die Tage. Je tiefer die Sonne steht, desto kürzer sind die Tage. Ebenso ist auch die Erwärmung der Erde abhängig vom Stand der Sonne.

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